dafür setzen wir uns ein

                     Neubau - das OP-Zentrums                                               Wiederherstellung der alten Gebäude 

 

Die bestehende Gesundheitsstation der Stadt Kanungu, das Katate Health Center, war Jahrzehntelang in sehr ärmlichen Verhältnissen. Bis vor kurzem gab es dort keinen Arzt, so daß die Patienten nur von den wenigen Schwestern und Pflegern behandelt werden mussten. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung ist katastrophal. Selbst einfachste, lebensrettende Operationen konnten bislang nicht durch geführt werden. Frauen starben häufig an einfachen Geburtskomplikationen, Knochenbrüche, Unfälle und Infektionskrankheiten führten bislang häufig zum Tod. Die staatliche Unterstützung der Gesundheitsstation ist naturgemäß eklatant niedrig.

Durch den Bau unseres OP-Gebäudes wurde diese Gesundheitsstation im ugandischen Gesundheitssystem nun zu einem vollwertigen Krankenhaus aufgewertet. Die staatliche Förderung und die Beteiligung der deutschen Ein-Zehntel-Stiftung ermöglicht es einen Arzt und mehrere Krankenschwestern zusätzlich anzustellen.

 

 Die medizinische Versorgung soll sich nun in Zukunft enorm verbessern und einfache Operationen wie z.B. Kaiserschnitte möglich machen. Schrittweise möchten wir alle lebenswichtigen medizinischen Bereiche für die Bevölkerung auf dem bestmöglichen Niveau zur Verfügung stellen. Unser Ziel ist es zu zeigen, dass eine private Initiative in eine staatliche Gesundheitsstation zu einer nachhaltigen Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung führt. Wir möchten den Ugandischen Staat durch unsere freundschaftliche Unterstützung herausfordern die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf ein ganz anderes Niveau als bisher zu heben. 

Durch die Unterstützung der Ein-Zehntel-Stiftung soll das Kanungu Health Center IV als Teaching-Hospital der Grate Lakes Regional University dienen um "Clinical Officers" in Zukunft dort auszubilden. 

Der nächste Schritt ist die Renovierung der alten Patientenunterkünfte. Die Renovierung des ersten Patiententrakts ist April 2019 fertiggestellt worden.


      Erneuerbare Energie  - Solarbasiertes Energiesystem

 

Mit Hilfe der Fimra BOS-AG in Neu-Ulm werden wir das gesamte Krankenhaus inklusive des OP und des Labor mit eneuerbarer Energie versorgen. Nachhaltigkeit auch in der Energieversorgung ist gerade in dieser abgelegenen Gegend Ugandas von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projektes. Die Installation soll von Juli-September 2019 erfolgen und wird von deutschen Ingenieurer in Kooperation mit Ugandischen Solarunternehmen vollzogen.

eine schon bestehende infrastruktur nutzen

Das Katate Health Center verfügt über ein funktionierendes, kleines aber effektives Labor mit moderner Technik zur Analyse der wichtigsten Blut-, Urin- und Infektionsparameter (HIV, AIDS). Dies ist durch eine amerikanische AIDS-Hilfsorganisation vor wenigen Jahren aufgebaut worden und wirkt in der sonst brach liegenden medizinischen Landschaft des Kanungu Districts wie ein Juwel in der Wüste. Eine Schwangerenberatung, Familienplanung und AIDS-Vorsorge wird zusätzlich angeboten, AIDS-Kranke werden mit anti-retroviraler Medikation behandelt. Dieses Labor ist ein essentieller Bestandteil für die Funktionalität des Krankenhauses.

Durch unsere Investition in die Gesundheitsstation Katate Health Center IV können wir eine enorme und nachhaltige Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung erzielen. Ein Ort, an dem zuvor Hoffnungslosigkeit herrschte soll nun zu einem Ort der Heilung werden, an dem Menschen Hilfe finden. 

Ein ehemals dunkler Ort soll durch unser Energiesystem der Firma BOS Neu-Ulm erhellt werden, so dass dort im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel kommt. 

 

Unser Ziel ist es durch eine staatlich-private Initiative das Katate Health Center zu einem voll funktionsfähigen Krankenhaus aufzubauen und in Kooperation mit der Grate Lakes Regional University of Kanungu ein Teaching Hospital für Clinical Officers zu etablieren. Gefördert wird dieser Teil unseres Projektes durch die Ein-Zehntel-Stiftung.

 

Der Bau des OP-Gebäudes und die dringend notwendige Renovierung der bestehenden Räumlichkeiten sind für die Region aus eigener Kraft nicht finanzierbar. Uganda ist einer der ärmsten Staaten Afrikas (www.wikipedia.org/wiki/Uganda). Zur Zeit benötigen ca. 300 Gesundheitsstationen im Land staatliche finanzielle Hilfe um zu einem funktionierenden Krankenhaus aufgerüstet zu werden. Ziel ist zunächst lediglich eine einfache Grundversorgung für Männer, Frauen und Kinder in allgemeinmedizinischen Belangen zu schaffen, sowie die Möglichkeit einfache, lebensrettende Operationen durch zu führen. Der Kanungu District liegt weit entfernt von der Hauptstadt Kampala, so dass er bislang nicht im Blickfeld der staatlichen Förderung war.

 

Unsere einmalige Investition von ca. 80,000 Euro hat den Bau des OP-Gebäudes ermöglicht! Nun kämpfen wir um die Renovierung der alten Gebäude des Katate Health Center IV - eine staatlichen Gesundheitsstation die nun zu einem vollwertigen Krankenhaus erhoben wird. Damit wird eine jährliche staatliche finanzielle Unterstützung garantiert, was die Anstellung eines Arztes ermöglicht. Dies ist für März 2019 geplant. Die Inbetriebnahme der Privatstation sowie die Einführung einer Krankenversicherung für die Region soll die laufenden Kosten des Krankenhauses nachhaltig decken. 

 

Die Spendengelder werden von der evangelischen landeskirchlichen Gemeinde Eppingen verwaltet. So kommen 100% der Spenden dem Projekt zu gute. Die Spenden sind in üblicher Höhe steuerlich voll absetzbar. Bankverbindung unten stehend.                                  Wichtig: Verwendungszweck ´Krankenhaus Kanungu´ angeben!

 

 

Weitere dringend notwendige Schritte für das Katate Health Center, damit es ein vollwertiges Krankenhaus werden kann:

 

1.) Renovierung der aktuellen Räumlichkeiten: pro Gebäude werden ca. 8000,- EUR und 8 Wochen Zeit veranschlagt werden. Start für die Renovierungsarbeiten ist Februar 2019. Die Renovierung der Geburtshilfestation ist April 2019 fertig gestellt worden.

 

2.) Inbetriebnahme der Privatstation um zusätzliche Einnahmen für das Krankenhaus zu erwirtschaften. Dies hört sich in unseren Ohren zunächst seltsam an, funktioniert aber in anderen afrikanischen Staaten sehr gut. Es gibt genügend afrikanische Bürger, die über genügend Geld verfügen um für eine bessere Unterbringung im Krankenhaus zu zahlen - wenn es sie gäbe. Diese privat zahlenden Patienten würden wesentlich dazu beitragen,  die laufenden Kosten des Krankenhauses zu finanzieren. Dafür werden Zwei-Bett-Zimmer eingerichtet anstelle der üblichen 14-Betten-Lager in dem alle Patienten zusammen mit Angehörigen in einem Raum untergebracht sind.

 

3.) Installation einer autarken Energieversorung: die Firma BOS in Neu-Ulm wird beauftragt werden eine moderne Energiespeichereinheit zu installieren, welche aus Solarenergie eine effektive Energieversorgung des Krankenhauses gewährleistet. Als Back-up Lösung kombiniert dieses moderne Energiesystem Strom aus Sonnenergie, dem rudimentären ugandischen Hauptstromnetz und einem Dieselgenerator. Kostenpunkt: ca. 65,000 EUR.

 


aktueller Spendenstand - August 2019


Das OP-Gebäude ist fertiggestellt! Herzlichen Dank an Euch alle! Nun folgen die nächsten Schritte: 

1.) Renovierung der restlichen alten Gebäude (4 x ca. 8.000 EUR = 32.000 EUR)

2.) Beschaffung und Installation einer Energie-Back-Up Solution der Firma BOS-AG/Neu-Ulm (75.000 Euro inkl. Installation durch dt. Ingenieure in Uganda)


         Vielen Dank für Ihre Unterstützung !


Bildergebnis für brot für die welt      unterstützt unser Projekt - vielen Dank!